Satzung

 Verein Friedensvorsorge Königsfeld im Schwarzwald e.V.

 
 
 § 1 Name und Sitz

1.1 Der Verein führt den Namen: Friedensvorsorge Königsfeld im Schwarzwald e.V.

1.2 Er hat seinen Sitz in 78126 Königsfeld (Ortsteil Burgberg), Professor-Domagk-Weg 7

1.3 Der Verein soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Villingen-Schwenningen eingetragen werden.

 
§ 2 Zweck des Vereins

2.1 Zweck des Vereins ist die Förderung der Völkerverständigung durch Bildung einer deutschen Friedenswehr.

Die Friedenswehr achtet das Leben aller Menschen als höchstes Gut, verzichtet auf jegliches körperliche Verletzen, insbesondere das Töten von Menschen.

Die Friedenswehr ist unbewaffnet und setzt sich dafür ein, dass ein Töten von Menschen zur Durchsetzung eigener Ziele oder zum eigenen Schutz weltweit verneint wird.

Die Friedenswehr dient dem Schutz der Bevölkerung vor Angriffen von außen. Sie wirkt nicht durch militärische Abschreckung oder bewaffnete Gewalt, sondern erfüllt im Ausland technische, medizinische, kommunikative und weitere Aufgaben zu humanitären Zwecken.

 

Sie will dadurch die Motivation im Ausland erhöhen, allen Menschen gegenüber wohlwollend und tolerant zu sein, miteinander zu leben und damit die Beweggründe potentieller Angreifer zu verringern, Menschen innerhalb von Deutschland zu schädigen.

 

Die Friedenswehr kann vom Ausland in allen Notfällen um Hilfe gerufen werden und wird dort nur auf Anforderung aktiv. Im Sinne einer Friedensvorsorge kann sie auch im Inland tätig werden.

 

Die Bildung der Friedenswehr soll durch gemeinschaftliche und gewaltfreie Initiativen vieler Bürger erreicht werden. Sie wird finanziert durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und durch staatliche Mittel.

 

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Erarbeitung von Informationsschriften, Abhaltung von Tagungen und einer auch weltweiten Verbreitung der Grundidee des Vereinszwecks. Menschen und Organisationen, die sich für die Ziele des Vereins einsetzen, können hierbei unterstützt werden.

 

Im Verein Friedensvorsorge sammeln sich Menschen, die jegliches direkte und indirekte Töten von Menschen ablehnen. Sie wollen auch nur durch solche Organisationen vertreten werden, die jegliches Töten zum Schutze anderer Menschen oder zur Durchsetzung eigener Interessen ablehnen.

 

2.2 Der Verein Friedensvorsorge Königsfeld im Schwarzwald e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2.3 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2.4 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

2.5 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2.6 Es ist zulässig, für die satzungsgemäßen ehrenamtlichen Tätigkeiten gem. § 3 Nr. 26a EstG eine angemessene pauschale Vergütung zu zahlen. Aufwände und Auslagen, die durch den Dienst des Vereins entstehen, können auch pauschaliert erstattet werden, sofern es die gültige Steuergesetzgebung erlaubt.

2.7 Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Königsfeld, Schwarzwald, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und mildtätige Zwecke zu verwenden hat.


§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

3.1 Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. Minderjährige haben die Genehmigung ihrer gesetzlichen Vertreter vorzulegen.

3.2 Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Antrags ist der Vorstand verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe der Ablehnung mitzuteilen.


 

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

4.1 Die Mitgliedschaft endet
a) mit dem Tod des Mitglieds,
b) durch freiwilligen Austritt,
c) durch Streichung von der Mitgliederliste,
d) durch Ausschluss aus dem Verein.
e) bei Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrages.

 


4.2 Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Er ist zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig.

4.3 Vor dem Ausschluss ist der Betroffene schriflich zu hören; über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Der Ausschluss ist dem Betroffenen schriftlich bekannt zu geben.


§ 5 Mitgliedsbeiträge und sonstige Einnahmen

5.1 Der Erfüllung des Vereinszweckes dienen die Beiträge der Mitglieder, private Spenden, Zuwendungen der öffentlichen Hand und die Erträge des Vereinsvermögens.

5.2 Die Erhebung einer Sonderumlage ist im Einzelfall bis zu einer Obergrenze von € 25 möglich.

5.3 Über die Höhe der Beiträge, der Umlage und ihre Fälligkeit entscheidet die Mitgliederversammlung.


§ 6 Organe des Vereins

6.1 Die Organe des Vereins sind
a) der Vorstand,
b) der Beirat,
c) die Mitgliederversammlung,

 

6.2 Die Tätigkeit und Funktion dieser Organe wird nachfolgend näher geregelt.


§ 7 Der Vorstand

7.1 Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer. Das Amt des Schatzmeisters oder des Schriftführers kann auch durch einen der Vorsitzenden ausgeführt werden.

7.2 Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden des Vorstands vertreten. Der Vorsitzende ist einzelvertretungsberechtigt. Im Übrigen wird der Verein durch den stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied vertreten


§ 8 Die Zuständigkeit des Vorstands

8.1 Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

8.2 Er hat vor allem folgende Aufgaben,
a) Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnungen,
b) Einberufung der Mitgliederversammlungen,
c) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlungen.


§ 9 Amtsdauer der Vorstands- und Beiratsmitglieder

9.1 Die Vorstands- und Beiratsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl des Vorstands und des Beirats im Amt.

9.2 Alle zu wählenden Organmitglieder sind einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder.

9.3 Scheidet ein Mitglied des Vorstands oder des Beirats während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die resltiche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.


§ 10 Beschlussfassung des Vorstands

10.1 Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einberufungsfrist von acht Tagen einzuberufen sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder.

10.2 Die Beschlüsse sind zu Beweiszwecken zu protokollieren sowie vom Schriftführer und vom Vorsitzenden zu unterzeichnen.


§ 11 Der Beirat

 

11.1 Der Beirat besteht aus bis zu fünf Mitgliedern.

11.2 Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in wichtigen Vereinsangelegenheiten zu beraten.

 

§ 12 Mitgliederversammlung

12.1 Mindestens einmal im Jahr muss eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Die Einberufung obliegt dem Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied.

12.2 Die Einladung ist in schriftlicher Form vor Abhaltung allen Mitgliedern mindestens acht Tage davor bekannt zu machen.

12.3 Die Mitlgiederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Wahlen der Vorstands- und sonstigen Organmitglieder,
b) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorsitzenden,
c) Entgegennahme der ordnungsgemäß geprüften Jahresrechnungen,
d) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages,
e) Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins.

12.4 Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Satzungsänderungen und Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen der Stimmenmehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

12.5 Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

12.6 Jedes Mitglied kann bis spätestens zwanzig Tage vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten auf die Tagesordnung gesetzt werden. Über spätere Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung beschließt die Mitgliederversammlung.

§ 13 Außerordentliche Mitgliederversammlung

13.1 Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

13.2 Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Fünftel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

§ 14 Auflösung des Vereins

14.1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 12 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.

14.2 Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind sämtliche Vorstandsmitglieder die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren des Vereins.

 

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